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Kostensenkung: Personalbindung für Sparschweine

Kosten durch Personalbindung und bei Personalbindung senken

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Kostenreduzierung durch Personalbindung


Personalbindung kostet nicht viel und trägt selbst gewaltig zur Kostensenkung bei. So in kurzen Worten das Fazit des Fachbeitrags im HR-Magazin. Für einen durchschnittlichen Betrieb mit 1.000 Mitarbeitern errechneten die Personalcontrolling-Experten ein Kostensenkungspotenzial von über 6 Mio. Euro – jährlich!

Mit Personalbindung beschäftigt sich das HR-Magazin nicht zum ersten Mal. Schon vor rund 10 Jahren zeigte der später für sein Buch über Personalbindung preisgekrönte Gunther Wolf auf, wie und wie einfach Personalbindung geht. Seine Behauptung, dass Personalbindung nicht Aufgabe der Personalabteilungen ist, sondern eine dezentrale, nicht delegierbare Führungsaufgabe, war und ist nicht unumstritten.

Personalbindung – macht wer?

Wolf argumentiert, dass die einzige Aufgabe des HR-Managements im Kontext der Personalbindung sei, die erforderlichen Instrumente, Prozesse und Systeme zur Personalbindung zu etablieren. Letztlich sei es aber die direkte Führungskraft, die mit ihrem Führungsverhalten die guten Leute an Bord hält – oder eben nicht.

Personalbindung als Führungsaufgabe

Gute Leute kommen zu attraktiven Unternehmen.
Sie verlassen sie wieder wegen schlechter Vorgesetzter.

(Gunther Wolf)

Im Umkehrschluss bedeutet das: Personalbindung entsteht nicht durch immer dickere Prämien, noch fettere Dienstwagen oder ultraschicke Designerbüros. Sondern durch erfolgsorientiertes und zugleich mitarbeiterzentriertes Führungsverhalten. Durch umfassende Information, durch ehrliche Wertschätzung, durch Beschäftigung mit dem Mitarbeiter als Mensch. Kostet nicht viel, bringt aber viel.

Personalbindung ohne Kosten

Und wie viel? Gunther Wolf zeigt detailliert, mit welchen Kostensenkungen man rechnen kann. Als studierter Controller listet er tabellarisch und akribisch jede einzelne Position auf: Angefangen von den Kostensenkungspotenzialen im Bereich der Fehlzeiten (262.500 Euro) über die Reklamationskosten (720.000 Euro) bis zu den Kosten durch geringe Arbeitsgeschwindigkeit (1.125.000 Euro).

Insgesamt ermittelt er 6.085.000 Euro Kostenreduzierung durch Personalbindung bzw. deren Verbesserung. Jährlich, wohlgemerkt. Das sind über 6.000 Euro pro Mitarbeiter. Diese Zahl dürfte so manchen erschüttern, erschrecken, aufrütteln – und wirft bei Zweiflern die berechtigte Frage auf, auf welche Weise Wolf diese Kostenreduzierung ermittelt hat.

Kostenreduzierung durch Personalbindung

Und auch hier zeigt sich die Zahlenfestigkeit des Autors. Alle Werte wurden durch die 2013er Befragung der Personalleiter ermittelt. Hierbei wurden die HR-Manager gebeten, sowohl Unter- als auch Obergrenzen anzugeben. In Wolfs Tabelle finden sich nur die jeweiligen durchschnittlichen Untergrenzen der erzielbaren Kostenreduzierung durch Personalbindung.

Wolf stellt abschließend klar: „Ein für die Verbesserung der Personalbindung bereitgestelltes Budget von 300.000 Euro reicht aus, um Einsparungseffekte in 20-facher Höhe zu erzielen. Und das, nicht zu vergessen, jährlich. Eine Einzahlung in die Personalbindung ist scheinbar wirklich keine allzu schlechte Investition…“ Da kann man kaum widersprechen.

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Personalpotenzial ▪ Erfolg ▪ Arbeitgeberattraktivität | Kurz und bündig
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Name
HR-Magazin
Bezeichnung
Personalbindung senkt Kosten
Preis (netto)
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