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Personal halten, Human-Potenzial heben

Wie Unternehmen gezielt erfolgskritisches Personal halten

Personal halten, Human-Potenzial heben

Personal halten, Potenzial heben


Personal halten ist in Zeiten des Fachkräftemangels die günstigste Möglichkeit, um die personelle Ausstattung des Unternehmens zu sichern.

Personal halten ist zugleich die beste Möglichkeit und damit die Methode der Wahl für Unternehmen, die ihr Human-Potenzial heben und aktivieren möchten.

Bei dem Fachseminar der Haufe Akademie am 18. und 19. Juni in Berlin geht es genau darum: Wie gezielt gutes und erfolgskritisches Personal halten, wie Human-Potenzial heben und mehren?

Gezielt das Personal halten

Wie gezielt Personal halten, wie gezielt Human-Potenzial heben? „Gezielt“ ist hier zweimal das entscheidende Wörtchen. Personal halten, das macht kaum ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen zum Selbstzweck. Nur in wenigen Organisationen bemüht man sich, ohne Beachtung von personalwirtschaftlicher Strategie und künftigem Personalpotenzial-Bedarf das bestehende Personal zu halten. Auch die öffentliche Verwaltung, lange Zeit eine solche Oase, wird diesbezüglich nicht mehr geschont.

Dem Großteil der Firmen geht es darum, leistungs- und potenzialorientiert eine Auswahl zu treffen, welche Teile des Personals mit welcher Intensität im Unternehmen gehalten werden. Und mit welchem Aufwand, sei es zeitlich oder finanziell. Tatsächlich haben bereits rund 80 Prozent der bundesdeutschen Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels bereits Maßnahmen ergriffen, um ihr Personal zu halten.

Strategie und Bedarf: Entscheidend für Intensität

Weiteren aktuellen Studienergebnissen zufolge beklagen Unternehmensleiter jedoch, dass es ihnen an personalwirtschaftlichen Instrumenten und Systemen mangele, um diese Maßnahmen nach der individuellen Performance und dem Potenzial des Mitarbeiters ausreichend gut zu differenzieren. Die sichtbare Folge sei: Maßnahmen, um Personal zu halten, würden zu 99 Prozent mit der Gießkanne verteilt.

Betriebliche Gesundheitsförderung, Home Offices, Fitnessstudios, Wasserspender, Pantryküchen, Betriebskindergärten, Sportangebote, Zuschüsse für dies und das… Alles wird tatsächlich gleichmäßig an alle Mitarbeiter verteilt. Das sei ja auch für den umsetzenden Personalbereich schön einfach, moniert ein großer Teil der befragten Geschäftsführer. Das Resultat sei ungewollte Fluktuation: Die Guten gingen, die Schlechten blieben.

Nur gutes Personal halten

Für das erforderliche selektive, leistungs- und potenzialorientiert differenzierende Vorgehen hingegen seien die Personaler zu sozial orientiert. Sie scheuten die hiermit verbundenen Konflikte, insbesondere gegenüber den Organen der Mitbestimmung. Ein Seitenhieb in Richtung des Personalmanagements, der sicher so grundsätzlich nicht berechtigt ist.

Denn seit Jahrzehnten bieten zukunftsorientierte Human Resources Manager solche Instrumente wie sauer Bier an. Die Zielvereinbarung und die Leistungsbeurteilung etwa, um Performance auf individueller Ebene zu erfassen, zu honorieren und um Leistungsunterschiede sichtbar zu machen. Oder die Kompetenzbeurteilung, die eine Grundlage für das Mitarbeiterentwicklungsgespräch bieten soll und für das Potenziale hebende Talentmanagement.

Warum Personal halten?

Dass sie mit der Gießkanne vorgehen müssen, begründen die Personalentwickler mit den mangelhaften Ergebnissen, die sie aus der Linie zurückbekommen. Wenn keine verlässlichen Ergebnisse vorliegen, sei dies nicht auf das Versagen des Instruments zurückzuführen. Sondern auf die Anwendung der Tools durch die Führungskräfte: Diese würden Mitarbeitergespräche oftmals nur halbherzig durchführen.

Viele Vorgesetzte vermeiden es nach Ansicht der Human Resources Verantwortlichen zudem, Minderleistung klar anzusprechen und Leistungsunterschiede in der erforderlichen Weise transparent zu machen. Die Scheuheit vor Konflikten sei auf Seiten der Linienmanager zu finden, die sich um ein freundschaftliches Verhältnis zu den Unterstellten bemühten und ihr Personal halten, ohne auf deren Qualität zu achten.

Das Schwarze-Peter-Prinzip

So wird der Schwarze Peter lustig hin und hergeschoben. Derweil verstreicht kostbare Zeit. Der Fachkräftemangel wird für alle Unternehmen immer spürbarer. Trotz niedrigem Euro und flachen Zinsen leiden vielerorts sowohl Auftragseingang als auch Umsatzverlauf, weil das erforderliche Personal an Bord fehlt.

Wer Personal halten und Human-Potenzial heben möchte, muss die für die Differenzierung erforderlichen Tools verschlanken, effizienter gestalten und die Aufwand-Nutzen-Relation auf einen für Führungskräfte sinnvollen Wert führen. Was Sie jetzt tun können, wenn Personal halten und Human-Potenzial heben für Sie strategisch bedeutsame Themen sind, erfahren Sie bei der Veranstaltung der Haufe Akademie.

Fachseminar Personal halten

Referent ist Gunther Wolf, dessen Buch über Personalbindung mit nichts geringerem als dem Deutschen Managementbuchpreis ausgezeichnet wurde. Von ihm lernen die Teilnehmer, wie Sie die Instrumente wirtschaftlich ausrichten und zugleich sinnvoll schärfen. Sie nehmen aus dem Seminar mit, wie Sie mit Personal halten und Potenzial heben einen immensen Beitrag zur Kostenreduzierung leisten können und den Unternehmenserfolg steigern.

Personal halten, Potenzial heben

  • 18. bis 19. Juni
  • NH Berlin Alexanderplatz
  • 1.250 Euro zzgl. MwSt. / 1.487,50 Euro inkl. MwSt.
  • » Anmeldung

Programm und Details zu dem Fachseminar „Personal halten, Human-Potenzial heben“ senden wir Ihnen gerne zu. Sofern Sie sich mit einem Experten darüber austauschen möchten, was Sie konkret in Ihrem Unternehmen für Personal halten und Human-Potenzial heben tun können, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Personalpotenzial ▪ Erfolg ▪ Arbeitgeberattraktivität | Kurz und bündig
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Name
Haufe Akademie
Bezeichnung
Fachseminar Personal halten, Human-Potenzial heben in Berlin
Preis (netto)
EUR 1250

Wir bieten Unternehmen hoch professionelle Dienstleistungen im Bereich Personalpotenzialerhalt, Unternehmenserfolg und Arbeitgeberattraktivität. Erwarten Sie kompetente Beratung, Trainings, Seminare, Workshops, Vorträge, Fachartikel, Interviews, Rat und Tat.